Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: Die New Housing öffnete in Karlsruhe ihre Tore – Europas wichtigste Veranstaltung rund um kleine Wohnformen. Und wir waren mittendrin. Mit dem Verein Tiny Houses Karlsruhe e.V. und unserem Tiny Vereinsheim KArolla hatten wir einen eigenen Stand – direkt vor der eigenen Haustür sozusagen, denn die Messe findet bei uns in der Stadt statt.
Ein Stand, auf den wir stolz sind
Sagen wir es ruhig selbstbewusst: Unser Messestand war richtig schön. Professionell gestaltet, einladend, mit KArolla als Herzstück – und damit ein Auftritt, der sich neben den großen Herstellern nicht verstecken musste. Über die drei Tage ergaben sich viele gute Gespräche mit Menschen, die das kleine Wohnen ernsthaft erwägen, mit Neugierigen und mit Fachpublikum.
Besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle Randolph, der nicht müde wurde, KArolla immer wieder aufs Neue zu zeigen und zu erklären. Wer ihn am Stand erlebt hat, weiß: Diese Begeisterung steckt an.
KArolla zeigt, was in ihr steckt
Eigens für die Messe haben wir einen kleinen Film produziert, der alle Funktionen von KArolla vorführt – und KArolla kann eine Menge. Von der Probewohnfunktion über die klappbaren Wände, die das Häuschen mit wenigen Handgriffen vom gemütlichen Wohnhaus in einen kleinen Sitzungssaal verwandeln, bis hin zum Bett, das von der Decke herabfährt. Das Schönste daran: Auf der Messe hat alles funktioniert. Genau diese Wandelbarkeit macht KArolla zu einem echten Hingucker – und zu einem Tiny House, das aus der Art schlägt.
Wofür wir als Verein stehen
So sehr KArolla die Blicke auf sich zog – am Stand ging es uns vor allem darum, unsere Besucherinnen und Besucher für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Zwei Schwerpunkte prägen unsere aktuelle Ausrichtung, und beide ließen sich vor Ort wunderbar greifbar machen:
- Interessenvertretung & Pressearbeit – wir vertreten das Thema kleines Wohnen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und arbeiten an besseren Rahmenbedingungen für Tiny Houses in und um Karlsruhe.
- Modellprojekte & Forschung – gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kommunen zeigen wir, wie Tiny-House-Wohnen in der Praxis funktionieren kann. KArolla ist dafür unser bestes Anschauungsobjekt.
Viele Gespräche drehten sich genau darum: Wie wird kleines Wohnen hier vor Ort möglich – und wie kann man Teil dieser Bewegung werden?
Ein Blick über den Tellerrand – und was uns auffiel
Während die einen am Stand begeisterten, machten sich andere aus unserem Team ein Bild von der übrigen Messe. Und da wurden wir durchaus nachdenklich.
Überrascht hat uns das teilweise recht hohe Preisniveau bei den ausgestellten Häusern – gepaart mit der Beobachtung, dass es bei den kleinen Wohnformen verhältnismäßig wenig echte Innovation zu sehen gab. Der Trend geht aktuell eher weg von cleveren Multifunktionslösungen und hin zu bekannten Möbeln und gewohnten Haushaltsgeräten in den Häusern. Das ist nicht per se schlecht – Komfort hat seinen Wert. Aber es ist eben auch ein Grund mehr, warum KArolla mit ihren wandelbaren Funktionen so positiv aus der Reihe tanzte.
Unser Fazit
Die New Housing 2026 war für uns ein voller Erfolg: ein starker Auftritt, viele wertvolle Kontakte und ein Vereinsheim, das gezeigt hat, was kleines Wohnen alles kann. Wir nehmen jede Menge Schwung mit – und freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.
Du hast KArolla auf der Messe verpasst oder möchtest mehr über unsere Arbeit erfahren? Komm zu unserem nächsten öffentlichen Stammtisch oder werde Mitglied – wir freuen uns auf Dich.